Vakuumbeschichtung - PVD/PACVD

Bei der physikalischen bzw. chemischen Gasphasenabscheidung (PVD und PACVD) handelt es sich um umweltverträgliche Verfahren, bei denen im Vakuum eine Materialschicht auf das zu behandelnde Werkstück aufgebracht wird.
Die Beschichtungen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Dicken von einigen Nanometern bis zu mehreren Mikrometern
- Härten von 1000 bis 4000 HV

Sie verleihen den behandelten Teilen je nach Ausführung bestimmte Eigenschaften:
- Tribologische Eigenschaften: sehr geringer Reibbeiwert
- Mechanische Eigenschaften: sehr große Härte
- Elektromagnetische Abschirmung
- Optische Eigenschaften
- Elektrische Leitfähigkeit
- Antibakterielle Eigenschaften
- Dekorative Eigenschaften
- …

Das Verfahren wird in einer Vakuumkammer mit Plasmaunterstützung durchgeführt.

Zur Erzeugung des Plasmas und Herstellung einer sehr hochwertigen Beschichtung wendet die HEF-Gruppe hauptsächlich drei Methoden an:

- PEMS™: die PEMS™-Technologie ermöglicht die Herstellung von sehr dichten Schichten für tribologische Verwendungszwecke. Die HEF-Gruppe setzt dieses Verfahren insbesondere zur Herstellung von harten oder extraharten Beschichtungen mit niedrigem Reibbeiwert ein. Mithilfe der PEMS™-Technologie können Härte, Dichte und Festigkeit der Überzüge je nach Anwendung außerdem variiert werden.

- CAM™: das spitzentechnologische Vakuumverfahren CAM™ stellt einen bedeutenden Entwicklungsschritt dar. Es ermöglicht den Auftrag von harten Beschichtungen mit sehr niedrigem Reibbeiwert bei extrem niedrigen Temperaturen.

- M-ARC™: diese Methode ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Lichtbogenverdampfung. Sie ermöglicht eine deutliche Reduzierung der Tröpfchen, die für diese Art der Beschichtung charakteristisch sind.